Zopf aus Teig

Die perfekte Kombination aus Segel-bedingtem Knoteninteresse und Genuss-bedingtem Interesse am Kochen: das Flechten eines Teigzopfes. Den Teig einfach in 3 Teile zu teilen und dann wie einen Haarzopf zu flechten, mag zwar als Anleitung simpel genug sein, das Resultat sieht jedenfalls nicht richtig aus und es geht auch tatsächlich eleganter.

Benutzt wird die Technik für Kleingebäck (Mohnflesserl, Mohnstriezerl) in der einfachen Variante, aber auch für Brioche Gebäck in der Variante mit einer Flechte mehr. Hauptaugenmerk bei beiden Varianten liegt darauf, den weichen Germteig nicht allzu sehr strecken, dehnen oder gar durch mehrere Öffnungen flechten zu müssen:

Flesserl, Striezerl, Striezel

flesserl.gif (3478 Byte)

1. Start

Teigstrang zu einer Schlinge legen, Verhältnis der beiden Seiten ca. 1:2. Langes Ende in der Hand behalten

2. Schlingen legen

mit dem langen Ende zwei Schlingen legen - einmal linksherum, einmal rechtsherum. Seglern wird diese Form bekannt vorkommen - es ist der Webeleinstek

3. Fertig stellen

Nun nur noch die Enden durch die Schlingen stecken (einmal von oben, einmal von unten), und fertig ist das Kunstwerk

Zopf, Brioche, Stollen

Diese Form ist etwas komplizierter, da eine zusätzliche "Kreuzung" herzustellen ist:

zopfbw1.gif (2609 Byte)

1. Start

wieder wird der Teigstrang mit dem kurzen Ende auf den Tisch gelegt (ca. 1/4 der Länge), und wir beginnen gleich mit der ersten Schlinge. Das lange Ende bleibt in der Hand.

2. Schlingen legen

wie gezeichnet fortsetzen, die Form entsteht.

zopfbw2.gif (3128 Byte)

3., 4., 5. Flechten

Die beiden Enden werden gekreuzt und richtig (einmal von oben, einmal von unten) durch die Randschlingen gesteckt

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